Donnerstag, 21. August 2014

Meine Abschiedsparty

Am Samstag, den 16. August 2014, fand meine Abschiedsparty statt-exakt 3 Tage vor meiner Reise in die USA. Es war echt toll, alle noch einmal zu sehen und den Tag gemeinsam zu genießen. Am Nachmittag traf ich mich mit drei Freundinnen, die mir alle drei sehr wichtig sind. Wir radelten mit dem Fahrrad zur Eisdiele, quatschten über verschiedene Dinge und hatten trotz des regnerischen Wetters jede Menge Spaß. Am Abend um 18 Uhr trafen dann noch weitere Freunde ein. In einer gemütlichen Runde hörten wir Musik, grillten und machten am Abend ein Feuerwerk. Traurig wurde es aber erst, als der Abschied folgte. "Freunde sind wie Sterne, auch wenn wir sie nicht immer sehen, sind sie immer da." Ich bin dankbar dafür, solche tollen Freunde zu haben und möchte mich auch für die tollen Geschenke bedanken. Werde euch vermissen!

Nati und ich beim Eisessen



Montag, 4. August 2014

Austauschschülertreffen

Letzte Woche traf ich mich mit Linda und Johannes. Beide werden das nächste Schuljahr auch in den USA verbringen und in einer Gastfamilie leben. Vor fast einem Jahr waren wir gemeinsam beim Auswahlgespräch des Parlamentarischen-Patenschafts-Programms des deutschen Bundestages und Linda und ich hatten damals Johannes kennengelernt. Da ich beide das letzte Mal vor der Abreise gesehen habe, hatte ich die Idee, zwei Kuchen zu backen. Mit der Unterstützung meiner guten Freundin Kathie hat das Backen trotz anfänglicher Schwierigkeiten total Spaß gemacht und auch wenn die Küche danach ein bisschen verwüstet war, haben wir am Ende doch zwei halbwegs identische Exemplare zubereitet .
Am nächsten Tag haben Linda, Johannes und ich zu dritt den Tag ausklingen lassen, sind Fahrrad gefahren und haben bei super Wetter in der Eisdiele noch einmal die wichtigsten Dinge bezüglich des kommenden Jahres besprochen. Meine Überraschung hat zum Glück auch funktioniert und beide haben sich über den kleinen Kuchen gefreut. Ich wünsche ihnen ein tolles Jahr in den USA mit vielen neuen Erfahrungen und jeder Menge Spaß.



Von rechts: Linda, Johannes und ich

Das Visum

Anfang Juni habe ich von meiner Organisation die Unterlagen für das Visum bekommen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Gastfamilie und meine erste Vermutung war, dass hinter dem dicken Umschlag die Adresse der Familie steckte . Doch nach dem Öffnen des Briefes, wurde mir recht schnell bewusst, dass statt einer Gastfamilie, jede Menge Arbeit auf mich wartete . In den Unterlagen befanden sich zahlreiche Tipps, wie man das Visum online beantragt und welche Dinge man beachten sollte . Diese waren sehr wichtig und ohne sie, wäre ich wahrscheinlich des Öfteren verzweifelt. Ich würde allen zukünftigen Austauschschülern raten, sich sehr viel Zeit für die Beantragung zu nehmen und alles sorgsam auszufüllen. Außerdem sollte man frühzeitig beginnen . Die Termine im Konsulat sind sehr knapp und in meinem Fall, war der frühzeitigste Termin erst einen Monat später.


Am 23. Juli war es dann soweit. Nach dem Ausfüllen der vielen Dokumente, hatte ich meinen Termin im Konsulat Berlin. Ich war ziemlich nervös, da ich immer das Gefühl hatte, etwas vergessen zu haben. Das ganze Gebäude war von Polizisten "umzäunt", die die Anspannung der Leute nicht gerade milderten. Im Endeffekt musste man an dem gesamten Tag ziemlich lange warten, sowohl vor dem Gebäude als auch im Inneren. Jedes Dokument wurde an verschiedenen Schaltern einzeln durchgesehen und geprüft. Um die Zeit des Wartens ein bisschen zu überbrücken, habe ich mich mit einem Mädchen unterhalten. Sie macht auch einen Schüleraustausch und wird das nächste Jahr in Kalifornien verbringen. Das Gespräch war sehr interessant und die lange Wartezeit verging plötzlich wie im Flug. Am letzten Schalter wurden mir dann noch drei simple Fragen gestellt (Was machst du in den USA?, Hast du deine Gastfamilie schon? Wo sie wohnt sie? ), die insgesamt nicht länger als eine Minute dauerten. Als dann endlich gesagt wurde, dass mein Visum genehmigt ist, war ich einfach überglücklich und so froh, dass nun endlich alles erledigt ist. Um den Rest des Tages noch auszunutzen und zu genießen, bin ich mit meiner Familie durch die Berliner Innenstadt geschlendert und hatte durch eine Schiffstour die Möglichkeit, Berlin auch auf dem Wasser kennenzulernen.
Der Reisepass mit dem Visum im Inneren traf schon innerhalb von fünf  Werktagen bei der Post ein.

     


Dienstag, 8. Juli 2014

Treffen mit meinen Gasteltern

Am Wochenende letzter Woche hatte ich das Glück, meine Gasteltern zu treffen. Sie sind durch verschiedene Länder in Europa gereist u.a. auch durch Deutschland und waren am Samstag in Köln. Auch wenn die Anreise nach Köln ein wenig Zeit gekostet hat, war ich total aufgeregt, sie zu sehen und konnte es kaum noch abwarten. Endlich angekommen mit meiner Familie, kamen meine Gasteltern sofort mit offenen Armen auf mich zu und waren mir schon von der ersten Minute an sehr sympatisch. Zunächst haben wir über verschiedene Dinge geredet, meine Hobbys, die Schule, meine Freunde usw. Aber nicht nur meine Gasteltern hatten Fragen, ich hatte im Gegenzug auch sehr viele: Wie groß ist die High School, welche Fremdsprachen werden dort angeboten und wie komme ich überhaupt zur Schule? Es war am Anfang nicht so leicht alles zu verstehen, aber ich habe mir Mühe gegeben und in Problemfällen gab es immer noch Google Übersetzer oder mein Wörterbuch. Damit meine Gasteltern sich auch noch etwas angucken konnten, sind wir durch die Kölner Innenstadt geschlendert, haben uns den Dom angesehen und schließlich ein gemütliches Plätzchen zum Essen gefunden. Es gab so viel zu erzählen und die anfängliche Nervosität ist mit der Zeit auch verflogen. Zum Abschluss haben wir noch gemeinsame Bilder gemacht und sind schließlich am Rhein zurück zum Hotel gelaufen. Insgesamt kann ich sagen, dass ich sehr zufrieden mit meiner Gastfamilie bin (auch wenn ich meine Gastgeschwister noch nicht kennenlernen konnte). Sie sind total lieb, offen und sehr, sehr herzlich. Ich freue mich schon auf die gemeinsame Zeit mit ihnen und bin so froh, sie getroffen zu haben.

meine Familie mit meinen Gasteltern: Kevin (ganz links) und Tiffany (2. von rechts)

Freitag, 27. Juni 2014

Meine Gastfamilie

Ich habe nun endlich neue Nachrichten, die meine Gastfamilie betreffen! :) Am Montag bekam ich die lang ersehnte Mitteilung und bin auch jetzt immer noch überglücklich. Ständig habe ich daran gedacht, wo ich hinkommen werde und wie meine Gastfamilie aussehen wird, aber zu diesem Zeitpunkt habe ich garnicht damit gerechnet. Ich werde im Südosten von Texas (in Lumberton) leben, in der Nähe von Beaumont und Houston und nicht weit vom Golf von Mexiko entfernt. Meine Gastfamilie besteht aus meinen beiden Gasteltern und zwei Gastgeschwistern. Meine Gastschwester Breann ist 14 und ich werde die gleiche Schule wie sie besuchen. Mein Gastbruder ist 10 Jahre alt. Das kleinste Familienmitglied ist aber der 2 Jahre alte Hund. Da ich ein wenig Angst vor großen Hunden habe, bin ich ganz froh, dass der Hund eine Größe besitzt, die einem Plüschtier ähnelt :D
Meine High School ist die LHS und hat ca. 1500 Schüler.
In den vergangenen Tagen habe ich schon mit meiner Gastfamilie geschrieben und mit ihnen telefoniert. Sie sind sehr, sehr nett und ich habe ein ganz gutes Gefühl dabei, ein Jahr bei ihnen zu wohnen.


Houston


                                                        







Sonntag, 15. Juni 2014

Vorbereitungsseminar

Heute bin ich vom Vorbereitungsseminar aus Bad Kissingen zurückgekommen und dachte mir, ich könnte euch ein wenig darüber erzählen. Leider muss ich einiges auch für mich behalten, denn ich möchte ja nicht den kommenden Teilnehmern in den nächsten Jahren die Vorfreude vermiesen.
Letzten Donnerstag bin ich mit meinen Eltern nach Bad Kissingen gefahren, einen kleinen Ort im Norden von Bayern, nicht weit von Hessen entfernt. Auch wenn die Fahrt lang war, war ich die ganze Zeit total aufgeregt und habe gehofft, dass alles gut ablaufen wird. Dort angekommen, wurde ich einem Zimmer zugewiesen. Da ich niemanden kannte, war ich gespannt, mit wem ich die nächsten Tage dort wohl verbringen werde. Meine drei Zimmergenossinen Charlotte, Vivi und Betty waren bereits da, als ich den Raum mit meinem viel zu voll gepackten Koffer betrat. Nachdem wir uns alle einander vorgestellt haben, sind wir das erste Mal zum Plenum gegangen und ich konnte viele weitere Teilnehmer kennenlernen. Geleitet wurde das gesamte Seminar von 6 Teamern. Alle waren total freundlich, lustig und in einigen Situationen auch ein bisschen verrückt:) Wir haben uns hauptsächlich mit drei Fragen beschäftigt: "Wer bin ich?", "Woher komme ich?" und "Wohin gehe ich?" Dazu haben wir viele verschiedene Spiele gespielt und alles ganau analysiert. In Referaten haben wir mehr zu den USA erfahren (Kultur, Gastfamilie, High School). Damit man auch persönliche Fragen gestellt werden konnten, gab es auch verschiedene Arbeiten in Kleingruppen. Die verschiedene Ausarbeitung von Themen und auch der gesamte Programmablauf war spitzenmäßig. Trotz Ernsthaftigkeit des Seminars, ist der Spaß nie zu kurz gekommen und wir alle hatten immer etwas zu lachen. In unserer Freizeit haben wir Fotos zur Erinnerung geschossen oder über verschiedene Themen geredet. Das Essen war ein wenig gewöhnungsbedürftig und eine "Geschmacksexplosion", wie es Vivi immer betonte. Am Abend des letzten Tages haben wir eine kleine Show auf die Beine gebracht, um das Seminar ausklingen zu lassen. Am Abschiedstag hieß es dann wieder Koffer packen und nach Hause fahren. Der Abschied fiel zwar niemandem leicht, trotzdem wussten wir, dass wir uns spätestens im Oktober 2015 beim Nachbereitungsseminar alle wiedertreffen werden. Insgesamt gesehen, waren es echt vier tolle Tage mit tollen Leuten. Alle haben genau die selben Ängste und Träume an das Jahr wie ich. Wir hatten total viel Spaß miteinander und ich hoffe, wir bleiben während des Auslandsjahres und auch danach noch lange in Kontakt! :)
Unsere gesamte Gruppe:)
von links: Vivi, Charlotte, Ich und Betty

unsere "Jugendherberge"
beim Grillen:)



Vorbereitung auf das VBS

Für das Vorbereitungsseminar war es die Aufgabe aller Teilnehmer, ihre Ängste, Träume und Hoffnungen in einer Collage, einem Lied, Gedicht etc. darzustellen. Dabei sind viele kreative und individuelle Arbeiten entstanden. Jeder hat sich Gedanken über das kommende Jahr gemacht und in verschiedenen Kleingruppen  vorgestellt. Ich hatte mich am Mittwochabend dann dazu entschlossen, eine Collage anzufertigen. Sie ist nicht besonders spektakulär, aber ich möchte sie euch trotzdem zeigen:)